Die Bachforelle (Salmo trutta forma fario)
Steckbrief und Hinweise zur Bachforelle im Revier des Fischerverein Weinfelden.
Höchstlänge: 80cm
Höchstgewicht: 10kg
Weitere Namen: Fario, Steinforelle (Kümmerform)
Gattung / Zugehörigkeit: Salmonide (Fettflosse)
Merkmale
In der Jugend langgestreckter, im Alter gedrungener Körper. Rücken olivgrün, Flanken silber mit schwarzen und roten Punkten, oft auch golden angehaucht. Die Färbung des Bauches ist vom Untergrund abhängig. Das Maul ist mit zahlreichen spitzen Zähnen bewehrt.
Lebensraum
Die Bachforelle braucht kühles, klares und sauerstoffreiches Wasser. Aus begradigten Bächen und Flüssen verschwindet sie schnell, da dort meist keine Unterstände mehr vorhanden sind. Auch gegen Verschmutzungen ist die Bachforelle empfindlich. Nur sehr selten taucht sie auch in großen Flüssen auf. Die Bachforelle ist der Leitfisch der Forellenregion.
Lebensweise
Die Bachforelle liebt Verstecke und tiefe Stellen. Kolke, überhängende Büsche, große Steine im Wasser sowie versunkenes Holz sind Anziehungspunkte. Die Bachforelle ist sehr scheu und flieht vor dem unvorsichtigen Angler.
Laichzeit
Oktober–Februar.
Beste Fangsaison
März–September.
Gerät & Schnur
Leichte bis mittlere Spinnrute, leichte bis mittlere Posenrute, Fliegenrute Kl. 4/5 (höhere Klasse, wenn stärkere Fische zu erwarten sind).
Monofile Schnur, Durchmesser 0.16–0.25.
Haken & Montage
Hakengrösse: 4–6 (Spinn- und Posenköder), 8–16 (Nymphen und Fliegen).
Montage: Feststellpose, Laufzapfen, Spinner, Fliege (Schwimmschnur).
Wassertiefe: Grund bis Oberfläche.
Köder
Maden, Bienenmaden, Würmer, Spinner, Löffel, Wobbler, Trockenfliegen, Nymphen, Streamer.
Angelstellen
In tiefen Gumpen, hinter schützenden Felsen oder unter überhängenden Büschen.