Der Wels (Silurus glanis)
Steckbrief zum Wels im Revier des Fischerverein Weinfelden.
Höchstlänge: 300 cm
Höchstgewicht: 150 kg
Weitere Namen: Waller
Gattung / Zugehörigkeit: Raubfische
Merkmale
Der Wels hat einen walzförmigen, schuppenlosen Körper. Vorn dick und plump, hinten flacher und relativ dünn. Breiter, massiver Kopf mit grossem Maul. Oberhalb der Mundwinkel je zwei lange Bartfäden und am Unterkiefer vier Barteln. Der Rücken ist dunkel, die Flanken sind marmoriert. Der Bauch ist meist schmutzigweiss.
Lebensraum
Der Wels kommt vor allem in grossen Seen und Flüssen vor.
Lebensweise
Der Wels ist ein Raubfisch, der allerdings die Helligkeit scheut. Aus diesem Grund ist er meist nachts aktiv. Nur selten kann man sein Rauben am Tag beobachten. Mit seinem grossen Maul kann er auch grosse Beutefische mühelos überwältigen.
Laichzeit
Mai–Juni.
Beste Fangsaison
März–April und Juli–Oktober.
Gerät
Starke Grund- oder Spinnrute, evtl. auch eine starke Posenrute.
Schnur
Monofile Schnur, Durchmesser 0.40–0.60.
Geflochtene Schnur, Durchmesser 0.20–0.30.
Hakengrösse
4/0–1.
Montage & Wassertiefe
Posen, Grundmontage mit Laufblei, Spinner; gefischt von Grund bis Mittelwasser.
Köder
Grosse Blinker oder Gummifische, Wurmbündel, Fische.
Angelstellen
Tiefe Gruben und Rinnen im Flussgrund, versunkene Bäume in Seen und Flüssen.