Der Hecht (Esox lucius)
Steckbrief zum Hecht im Revier des Fischerverein Weinfelden.
Höchstlänge: 140 cm
Höchstgewicht: 25 kg
Weitere Namen: –
Gattung / Zugehörigkeit: Raubfische
Merkmale
Der Hecht besitzt einen langgestreckten, seitlich zusammengedrückten Körper mit weit hinten sitzender Rückenflosse. Das über die Augen gespaltene Maul ist entenartig und mit vielen, messerscharfen, nach innen gerichteten Zähnen übersät. Die Färbung wechselt nach Alter und Standort, meistens jedoch findet man einen dunkelgrünen Rücken und hellgrüne Flanken mit hellen Flecken. Der Bauch ist weisslich gefärbt.
Lebensraum
Der Hecht lebt in den meisten unserer Flüsse und Seen. Besonders gern lauert er hinter Kraut und Seerosen, aber auch zwischen Steinen und versunkenen Bäumen oder Astwerk auf Beute.
Lebensweise
Der Hecht ist ein ausgesprochener Räuber. Er ist kein ausdauernder Schwimmer, sondern schlägt seine Beutefische mit einem schnellen Angriff. Da sein Magen sehr dehnbar ist, bewältigt er auch grosse Beutefische ohne Probleme.
Laichzeit
Februar–Mai.
Beste Fangsaison
Mai–Oktober.
Gerät
Mittlere bis schwere Grund- und Spinnrute, Stahlvorfach.
Schnur
Monofile Schnur, Durchmesser 0.30–0.40.
Geflochtene Schnur, Durchmesser 0.14–0.22.
Hakengrösse
Grösse 2/0–1.
Montage & Wassertiefe
Feststell- oder Laufpose, Grundmontage mit Laufblei, Spinner; Grund bis Oberfläche (je nach Tages- sowie Jahreszeit).
Köder
Köderfische, grosse Spinner, grosse Twister, Gummifische, grosse Wobbler (bis 30 cm).
Angelstellen
Im Frühjahr und Herbst in Flachwasserbereichen mit reichlich Futterfischen, ansonsten in der Nähe von Unterständen wie Seerosen oder Bootsstegen sowie an ruhigen Stellen im Fluss.