Fische – Nase

Steckbrief, Merkmale und Hinweise

Aal

Die Nase (Chondrostoma nasus)

Steckbrief zur Nase im Revier des Fischerverein Weinfelden.

Höchstlänge: 50 cm

Höchstgewicht: 1.5 kg

Weitere Namen:

Gattung / Zugehörigkeit: Friedfische

Merkmale

Langgestreckter, spindelförmiger, seitlich nur wenig abgeflachter Körper mit mittelgrossen Schuppen. Nasenartiger, wulstig vorspringender Oberkiefer und stark unterständiges Maul. Die Flanken sind silber, der Rücken dunkelgrün. Ein weiteres Merkmal der Nase ist das schwarze Bauchfell, welches jedoch erst beim Ausnehmen des Fisches sichtbar wird.

Lebensraum

Die Nase ist in Fliessgewässern zu Hause. Sie bewohnt vorwiegend die Barben- und Äschenregion. Die Nase mag rasche, aber nicht reissende Strömung und steht gerne hinter Wehren.

Lebensweise

Die Nase schliesst sich gerne zu Schwärmen zusammen. Über kiesigem Grund steht sie besonders gern. Meistens holt sie sich ihre Nahrung vom Grund, weidet aber auch gerne Holz und Steine nach Algen ab.

Laichzeit

März–Mai.

Beste Fangsaison

Juni–September, ab dem späten Nachmittag bis in den Abend hinein.

Gerät

Tipprute, leichte Posen- oder Grundrute.

Schnur

Monofile Schnur, Durchmesser 0.16–0.20.

Hakengrösse

Grösse 10–16 (sehr kleine Haken).

Montage & Wassertiefe

Feststell- oder Laufpose, Grundmontage mit Laufblei; gefischt am Grund.

Köder

Maden und kleine Würmer.

Angelstellen

Über Kiesbänken in seichtem Wasser, in Ausläufen von Wehrgumpen und gelegentlich auch direkt im ausgespülten Bereich.